Page 5 - Ausschreibung GK ZH 2021
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Institut für systemische Interaktionstherapie und Beratung GmbH Oberdiessbach


               5. Aufnahmevoraussetzungen

                     Diplom in Sozialer Arbeit, Psychologie oder Pädagogik (HFS, FH, Universität)
                      oder Abschluss einer äquivalenten Ausbildung
                     Nachweis über den Besuch des neuntägigen SIT-Einführungsseminars oder ver-
                      gleichbare Vorkenntnisse
                     Möglichkeit im eigenen Berufsfeld systemisch arbeiten zu können

               6. Inhaltliche Schwerpunkte

               Die Kursinhalte bilden die Basis für die Anwendung des SIT-Modells in den unterschied-
               lichen Arbeitsbereichen. Sie stellen auch die Grundlage für den Aufbaukurs systemische
               Interaktionsberatung dar, in dem die sichere Umsetzung in verschiedenen Praxisberei-
               chen gründlich erarbeitet wird.

                     Historische Entwicklung und Grundideen des systemischen Arbeitens
                     Skizzierung anderer theoretischer Modelle und ihrer Integration in die systemi-
                      sche Arbeitsweise (u.a. Verhaltenstherapie, Hypnose, Gesprächspsychotherapie,
                      NLP)
                     Dynamiken zwischen Familien und helfenden Systemen
                     Koordination und Synchronisierung der Zusammenarbeit professioneller Systeme
                      (Behörden, Hilfeanbieter, Schulen, u.a.)
                     Basis-Methodik des systemischen, interaktionstherapeutischen Arbeitsansatzes
                      (Auftrags- und Kontraktklärung als wichtiges Element von Beziehungsgestaltung,
                      aktivierende Sprachmuster, Interaktionsinterventionen)
                     Erarbeitung von gemeinsamen aktivierenden Zielen verschiedener Instanzen
                     Prozess-Steuerung durch Gesamt-, Wochen- und Tagesziele
                     Systemische Methoden zur Erarbeitung von Lösungen: Rollenspiele, Gesprächs-
                      führung und Fragetechniken
                     Familienrekonstruktionen und Systemaufstellungen
                     Arbeit mit Konflikten und Krisen innerhalb der Familie, zwischen Familie und Aus-
                      senwelt und in professionellen Systemen
                     Zusammenarbeit mit Paaren
                     Grundideen und Praxis sozialräumlichen Arbeitens
                     Grundideen, Methodik, Praxis und Integration von Family-Group-Conferences
                     Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und Selbsterfahrung (u.a. Famili-
                      enaufstellungen, Genogrammarbeit und Reflexion der eigenen
                      Bewertungsprozesse)
                     Kontinuierliche Überprüfung und Weiterentwicklung der eigenen Arbeitsweise
                      (insbesondere der professionellen Haltung und der Angebotsformen) als zentra-
                      les Element der Qualitätsentwicklung










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