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Institut für systemische Interaktionstherapie und Beratung GmbH Oberdiessbach


                     Prozesssteuerung und Qualitätssicherung durch aktivierende Zielbilder (Zielplakate, Wo-
                      chen- und Tagesziele)
                     Verschiedene Formen der SIT-Gruppenarbeit (Unterstützungs- und Feedback-Gruppen,
                      Rollenspielgruppen, Live-Coaching, Familien-Gruppen, Selbsthilfegruppen)
                     Arbeit mit Paaren nach dem SIT- Modell
                     Arbeit mit Familien- und Systemaufstellungen
                     Coaching professioneller Mitarbeiter/innen (Einzelpersonen und Team) nach dem SIT-
                      Modell
                     Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und Selbsterfahrung (u.a. Familienaufstel-
                      lungen und Arbeit an eigenen Themen mit Hilfe der SIT-Gruppenarbeit)
                     Vertiefung und kreative individuelle Ausgestaltung einzelner Arbeitselemente



               5. Methodik


               Methodisch ist der Kurs auf die jeweilige Praxisarbeit der Kursteilnehmer/innen ausgerichtet.
               Jede Kursteilnehmerin, jeder Kursteilnehmer bringt Familien aus dem aktuellen Arbeitskontext in
               den Kurs ein, mit denen im Rahmen von Live-Coachings gearbeitet werden kann. Im Verlauf
               des Kurses soll die Möglichkeit bestehen, eine Gruppe aus mehreren Familien zu bilden, die
               sich gegenseitig unterstützen.
               Weiterhin bringt jede/r Teilnehmer/in mindestens eine professionelle Einzelperson sowie ein pro-
               fessionelles Team ein, für die ein Coaching nach dem SIT-Modell durchgeführt werden können.

               Die Arbeit mit den eigenen Klienten wird in verschiedenen Settings supervidiert. Die intensive
               Begleitung der Praxis macht in der Regel individuelle Interaktionsmuster in Form persönlicher,
               immer wieder auftretender Hemmnisse in der Arbeit deutlicher erkennbar. Der Hintergrund die-
               ser Muster in den eigenen Herkunftsfamilien wird in Selbsterfahrungsteilen näher betrachtet. Da-
               bei wird die Möglichkeit geboten, die SIT-Gruppenarbeit an eigenen innerfamiliären Interaktions-
               mustern zu erproben.

               Die theoretischen Grundlagen sowie Vertiefungen der Methodik werden in Eigenarbeit, z.T. un-
               terstützt durch Kursunterlagen, erarbeitet und in Form von Referaten bzw. Präsentationen vor-
               gestellt.

               Die folgenden Arbeitsformen werden abwechslungsweise während der ganzen Kurszeit ange-
               wendet:

               Plenumstage: Vertiefung von Theorie, Methodik und Selbsterfahrung
                      In den drei- und fünftägigen Seminarblöcken werden kontinuierlich und aufeinander auf-
                      bauend vertiefte SIT-Arbeitsformen vorgestellt und in praxisnahen Übungen erarbeitet. In
                      diesen Blöcken wird, dem Prozess folgend, Raum für Selbsterfahrung zur Verfügung ste-
                      hen. Die Teilnehmer/innen bringen die sich aus ihren Praxisprozessen ergebenden per-
                      sönlichen Fragestellungen ein.

               Live-Coaching
                     Die Kursgruppe wird sich in regionale Peer-Groups aufteilen (3-6 Personen).
                     Die Live-Coachings werden in den regionalen Peergroups (3-6 Personen) und der Kurs-
                      leitung (bzw. von regionalen SIT-Coachs) im Doppelkammersystem durchgeführt. Zum
                      erfolgreichen Kursabschluss benötigen die TeilnehmerInnen eine bestimmte Anzahl von
                      Live-Coachings.
                     Die Live-Supervisionen beziehen sich auf Sitzungen mit Eltern, Familien und Elterngrup-
                      pen.






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